Eigentumswohnung, Schulden und Vermögensauskunft

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Moderator: Alfred_Hilbert

AÖL666
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Eigentumswohnung, Schulden und Vermögensauskunft

Beitragvon AÖL666 » 17.09.2026, 20:14

Hallo zusammen,

ich habe eine Eigentumswohnung und bin allein im Grundbuch eingetragen.

Früher konnte ich meine Kredite und anderen Verpflichtungen noch bezahlen, aber meine finanzielle Situation ist in den letzten Jahren immer schlechter geworden. Inzwischen habe ich drei Inkassoforderungen. Ein Inkassounternehmen hat bereits ein gerichtliches Mahnverfahren eingeleitet. Zusätzlich hat mir das Jugendamt wegen Unterhaltsrückständen mitgeteilt, dass Ende August ein Antrag auf Vermögensauskunft gestellt wurde.

Ich habe große Angst, meine Wohnung zu verlieren, für die ich mein ganzes Leben gearbeitet habe. Das Geld, um alle Schulden zu bezahlen, habe ich nicht.

So wie ich es inzwischen verstanden habe, bringt es jetzt auch nichts mehr, die Wohnung auf jemand anderen zu übertragen oder zu verkaufen, weil solche Vorgänge später möglicherweise angefochten werden könnten. Das hätte man wohl viel früher regeln müssen.

Wie schnell kann es im schlimmsten Fall gehen? Wenn ich wegen der Vermögensauskunft zum Gerichtsvollzieher muss und dort angebe, dass ich Eigentümer einer Wohnung bin: Was passiert danach? Kann ein Gläubiger dann direkt die Zwangsversteigerung beantragen, und über welchen Zeitraum sprechen wir ungefähr, bis die Wohnung tatsächlich versteigert werden könnte?

Vielleicht hat jemand hier Erfahrungen mit einer ähnlichen Situation.

Vielen Dank.

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