Hallo zusammen,
mich würde mal interessieren wie ihr die im Titel genannte Frage seht. Ich beschäftige mich seit kurzem mit den Möglichkeiten ein Haus zu ersteigern und wenn ich hier so die Horrorgeschichten lese frage ich mich inwieweit das Risiko des Alteigentümers überhaupt tragbar ist. Hier in diesem Forum kann der Alteigentümer ja alles erfahren was er wissen muss um quasi ewig in der Immobilie zu verweilen und so wie ich das lese ist man als Neueigentümer dem ganzen schon fast schutzlos ausgeliefert! Beschwerden, Einsprüche, Klagen bis zum BGH usw.
Ist das wirklich so? Sind das nur Einzelfälle oder schon der Standard wenn der Eigentümer das Haus nicht räumen will? Ist die Verweigerung den Gutachter ins Haus zu lassen schon ein Indiez dafür dass es wahrscheinlich Probleme geben wird?
Ich muss das Haus auch finanzieren und so muss ich dieses Risiko, dass man selbst nicht einziehen kann aber die Belastungen tragen muss, schon berücksichtigen. Der Gutachter hat zwar 20% Risikoabschlag, wegen fehlender Innenbesichtigung, angerechnet, aber wenn dann die Heizung usw. fehlt ist das ja gar nichts zu den Kosten die dann auf einen zukommen! Auch wird man die ganzen Vollstreckungsmaßnahmen und Verfahren ja auch selbst bezahlen müssen da der Alteigentümer wohl kaum bezahlen wird. Sind diese Mehrkosten überhaupt abschätzbar?
Mich würde also eure Erfahrung interessieren! Gerne auch privat per Mail oder PN!